Produzieren Sie nur geringe Mengen an Elektronik? Machen Sie dies zu Ihrem Vorteil und stellen Sie nur so viele Teile her, wie Sie gerade benötigen. Und dies unabhängig von den Spritzgussformen und den Entwicklungs- und Fertigungszeiten.

Grundsätzlich sind additive Technologien für Gehäuse und Hüllen in folgenden drei Anwendungsbereichen sehr gut geeignet:

  1. Prototyping und Designtests
  2. Marktvalidierung eines funktionsfähigen Produkts
  3. flexible Herstellung von Endteilen

Prototyping und Designtests

Das Testen in Baugruppen ist gerade bei Elektronikgehäusen äußerst praktisch, denn auf diese Art und Weise können Sie nicht nur die Abmessungen in Bezug auf die Leiterplatte richtig einstellen, sondern auch das Einlegen der Steckverbinder, Verkabelung und Verbindungselemente testen.

Das Testen in Baugruppen ist gerade bei Elektronikgehäusen äußerst praktisch, denn auf diese Art und Weise können Sie nicht nur die Abmessungen in Bezug auf die Leiterplatte richtig einstellen, sondern auch das Einlegen der Steckverbinder, Verkabelung und Verbindungselemente testen.

Gleichzeitig können Form- und Designabdeckungen auch mit Ihrem Firmenlogo versehen werden, das eingebettet oder geprägt und direkt in das Basismaterial integriert werden kann, ohne dass zusätzliche technologische Arbeitsschritte erforderlich sind.

Manche Gewinde können Sie gebrauchsfertig herstellen oder Gewindeeinsätze verwenden. Ebenso können Sie flexible und funktionsfähige Deckelverschlüsse entwerfen, welche die einzelnen Gehäuseteile in der richtigen Position halten.

Marktvalidierung

Eine weitere Möglichkeit additive Technologien einzusetzen, ist die Produktion in kleineren Mengen. Dank der Geschwindigkeit und Flexibilität der Produktion können Sie Ihr Produkt zu wirklich niedrigen Kosten validieren, ohne in Formen und Werkzeuge für die Serienfertigung investieren zu müssen. Und dies noch bevor Sie prüfen, ob dafür auf dem Markt tatsächlich Nachfrage besteht. Außerdem erhalten Sie von Ihren ersten Kunden ein einzigartiges Feedback, das Sie in das Produktdesign einfließen lassen können, um es entsprechend zu verbessern.

Flexible Produktion von Endteilen

Durch einen nahezu konstanten, von der Gesamtstückzahl unabhängigen, Produktpreis sind Sie mittels additiver Fertigung in der Lage, die Anfangskosten für geringere Fertigungsmengen deutlich zu senken.

Bei größeren Fertigungsmengen liegt der Vorteil der additiven Technologien gerade in der Flexibilität der Produktion und der Möglichkeit weiterer Designänderungen bei keinerlei Kosten. Dies kann auch eine geeignete Option für die Herstellung von Gehäusen und Hüllen sein. Trotz der rasanten Entwicklung von Elektronik und Leiterplatten können Sie sicher sein, dass Sie das Design jederzeit sehr flexibel ändern können, ohne in die Spritzgussformen eingreifen zu müssen. Sie sind nicht mehr an riesige Fertigungsmengen mit ungewisser Nachfrage gebunden, sondern können sehr flexibel und genau auf die aktuelle Nachfrageentwicklung reagieren.

Formschrägen, die Auswahl der Formteilebene und die Positionierung der Auswerfer der Spritzgießformen spielen in diesem Fall so gut wie keine Rolle mehr, da die Konstruktion und Fertigung mit additiven Technologien nur minimale geometrische Einschränkungen mit sich bringt, woraus Sie in Ihrer Produktion den vollen Nutzen ziehen können.

In dem folgenden Video stellt HK3D die Verwendung additiver Technologien in der Kleinserienfertigung von großformatigen Gehäusen eines autonomen Roboters vor:

 

Ein Beispiel für die Endanwendung eines Lagergehäuses, das speziell für additive Fertigung entwickelt und ausschließlich mittels additiver Technologien hergestellt wurde. Dadurch konnte die Lagerlebensdauer um bis zu 300 bis 500 % erhöht werden: